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Jeder Elfte hat seinen Dreizehnten. Zehn Jahre nach dem Putsch in Venezuela

 Anmod (nicht Teil des Beitrags):
,,Jeder Elfte hat seinen Dreizehnten" - mit diesem Slogan feiern die Venezolaner_innen das Scheitern des Putsches gegen ihren gewählten Präsidenten Hugo Chávez vor zehn Jahren. Damals, am 11. April 2002 hatten rechte Militärs und die Opposition Chávez gestürzt und verschleppt; eine Junta aus Generälen übernahm unter der Führung des Chefs des Unternehmerverbandes, Pedro Carmona, die Macht. Doch die bisherigen Eliten hatten die Unterstützung der Bevölkerung für den Präsidenten falsch eingeschätzt. Es waren die einfachen Menschen, die nach jahrzehntelanger politischer und sozialer Marginalisierung Hoffnung auf soziale Gerechtigkeit und politische Teilhabe geschöpft hatten.

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Bogotrax 2012

Bogotrax 2012Vom 16 bis 26 Februar fand in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá das neunte unkommerzielle Bogotrax-Festival statt.

Bogotrax ist ein ,,freies und unabhängiges Festival. Frei bedeutet nicht nur freier Eintritt, sondern auch Autonomie. Und das beinhaltet oft auch, sich nicht von institutioneller Hilfe abhängig zu machen. Um unabhängig zu bleiben, hat Bogotrax beschlossen, das Festival gemeinsam mit allen interessierten Beteiligten durchzuführen...".

Wir waren bei Bogotrax, haben Events und Parties besucht und mit den VeranstalterInnen gesprochen, die uns auch erklären, warum dieses neunte Festival auch das vorletzte sein soll.

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En mis tacones - auf meinen Highheels

Gemeinsam mit seiner Kollegin Lili Andrea Nuñez hat der Filmemacher Fernando Reyes einen Film über transsexuelle Lebensrealitäten nach dem Putsch in Honduras im Jahr 2009 gedreht. Er dokumentiert die Situation Transsexueller in Honduras, ihren Alltag zwischen Diskriminierung, eigener Identitätsfindung, Sexarbeit als Überlebensstrategie und schließlich die zahlreichen Morde an Mitgliedern der Community.

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Bergbau und Widerstand in Zentralamerika: Ein Erfolg, doch kein Grund zur Entwarnung

Widerstand gegen Bergbau in Costa Rica / jaguardeplatanar, flickrVor knapp einem Jahr stoppte das Oberste Verwaltungsgericht in Costa Rica die Pläne für einen offenen Goldtagebau im Norden des Landes. Der Druck der Bergbaukonzerne auf die Region, auf Zentralamerika und Mexiko, hat indes keineswegs nachgelassen.

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Intime Beziehungen Teil II

zabalzaJorge Zabalzas Sicht auf die Ernennung des Ex-Tupamaro Eleuterio Huidobro zum Verteidigungminister und andere Geister der uruguayischen Politik und Geschichte.

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Intime Beziehungen Teil III

zabalzaJorge Zabalzas Sicht auf die Ernennung des Ex-Tupamaro Eleuterio Huidobro zum Verteidigungminister und andere Geister der uruguayischen Politik und Geschichte.

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Intime Beziehungen Teil I

zabalzaJorge Zabalzas Sicht auf die Ernennung des Ex-Tupamaro Eleuterio Huidobro zum Verteidigungminister und andere Geister der uruguayischen Politik und Geschichte.

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Von Müllbergen und Müllarbeiter_innen am Rande von Mexiko-Stadt

Müllsammler in Mexiko-Stadt / Astrid Schäfers Lazaro ist Müllkutscher und beliefert die einzige Müllhalde von Mexiko-Stadt, den so genannten Bordo Poniente. Wir begleiten ihn auf seinem täglichen Streifzug per Kutsche durch Wohnsiedlungen der Gemeinde Nezahualcoyotl und auf die Mülldeponie. Eigentlich sollte diese längst geschlossen werden, doch bis heute betreibt die lokale Müllmafia ihr Geschäft dort.

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Scharfe Bilder, wenig Vielfalt - Ein Interview über die Einführung des Digital-TVs in Chile

Bildquelle: www.elquintopoder.clAm 6. April verabschiedete die chilenische Abgeordnetenkammer ein neues Gesetz, welches die Einführung des Digital-Fernsehens regeln soll. In den kommenden Jahren soll die analoge Signalübertragung Datenströmen aus Nullen und Einsen weichen. Die chilenischen Medien schwärmen kritiklos von noch schärferen Bildern, satteren Farben und fesselndem Surround-sound.

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Kritik am Freihandelsvertrag der EU mit Kolumbien

Am 19. Mai 2010 wurde das Freihandelsabkommen zwischen Peru, Kolumbien und der Europäischen Union auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid unterzeichnet. Damit es in Kraft treten kann, muss jedoch noch das Europäische Parlament zustimmen.

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Von Abhängigkeiten und Ungleichheiten - Gespräch mit zwei kolumbianischen Aktivistinnen

Am 19. Mai 2010 wurde das Freihandelsabkommen zwischen Peru, Kolumbien und der Europäischen Union (EU) auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid unterzeichnet. Damit es in Kraft treten kann, müssen jedoch noch das Europäische Parlament sowie der kolumbianische und der peruanische Kongress zustimmen.

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Presunto Culpable

In Mexiko ist der Dokumentarfilm "Presunto Culpable" (mutmaßlich schuldig) derzeit in aller Munde. Der Film zeigt anhand eines Mordfalles und des Beschuldigten Antonio Zúñiga, die offensichtlich gängige Praxis in Mexiko auf, wie Menschen für Jahrzehnte im Gefängnis enden können, ohne dass ihre Schuld nach rechtsstaatlichen Maßstäben bewiesen worden wäre. Vor zwei Wochen verfügte eine Richterin ein Aufführungsverbot für "Presunto Culpable", da der Film die Persönlichkeitsrechte der Familie des Mordopfers verletze. Auch wenn dieses Urteil wieder kassiert wurde und der Film inzwischen wieder zu sehen ist, bleibt Presunto Culpable in aller Munde.

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Ioshua - poesia, dibujos y cumbia gay de Argentina

"Yo, varón, del conurbano, sospechado de delincuente, de vivir en la calle, y de además ser homosexual, se me ocurrió de escribir y se me ocurrió hacer una banda y se me ocurrió.... "ay! cometiste el error, porque lo ideal era que te calles y vayas a bailar y trabajes solo para comprarte ropa"

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Stimmen die bewegen - Daniel Viglietti, Sänger und politischer Aktivist aus Uruguay

Daniel Viglietti begleitet seit Jahrzehnten die sozialen und politischen Bewegungen der Linken in Uruguay und Südamerika. Während der Militärdiktatur im Exil, kehrte er nach dem Übergang zur Demokratie nach Uruguay zurück. Mit seinen Liedern und Texten unterstützt er die Basisbewegungen in seinem Land.

Aus Anlass seines Konzerts in Berlin im Oktober 2010 und eines Interviews entstand dieser Beitrag.

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Mit Hiphop gegen den Krieg

Lucia Vargas macht Hiphop, seit sie 13 ist. Sie kommt aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá und ist nun zum zweiten Mal in Deutschland, um Konzerte zu geben und über das Leben in Kolumbien zu sprechen. Hiphop war für sie immer schon mehr als nur Musik, nämlich ein Ausweg aus dem Kreislauf von Gewalt und Krieg. Zusammen mit der Stadtteilinitiative Sur del Cielo ist Lucia Vargas auch sozial aktiv.

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Fair Trade statt Free Trade - eine kooperative in Nicaragua

In Nicaragua gibt es die Frauen-Kooperative "Nueva Vida Fair Trade Zone", die biologische Kleidung unter fairen Arbeitsbedingungen herstellt. Eine solche Kooperative ist vielleicht weltweit einmalig - ausreichend honoriert wird gute Kleidung zu guten Bedingungen jedoch nicht.

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Das Megaprojekt Supervía Poniente und die Zerstörung des Viertels La Malinche

"La Malinche" heißt das Viertel in Mexikostadt, durch das die Regierung einen Tunnel bauen will. Dessen Bewohner_innen erhielten im April dieses Jahres Enteignungsbescheide. Infolge des Drucks, den die Regierung von Mexikostadt unter Marcel Ebrards auf sie ausübt, ist der Großteil der Bewohner_innen bereits umgezogen.

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UN-Konferenz COP-10 streitet über Biopiraterie

Die Verhandlungen zum Schutz der biologischen Vielfalt in der japanischen Stadt Nagoya kommen nur langsam voran. Seit gut einer Woche beraten Delegationen aus den 193 Vertragsstaaten der Konvention über Biologische Vielfalt darüber, wie der rasante Verlust von Pflanzen- und Tierarten auf der Erde aufgehalten werden kann.

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Omar Esparza von der Indigena-Organisation Cactus und die Situation in der Gemeinde San Juan Copala, Oaxaca, Mexico

Am 27. April wurde eine internationale Hilfskarawane in Oaxaca von Paramilitärs angegriffen. Dabei wurden zwei Menschen erschossen: Jyri Jaakkola aus Finnland und Bety Carino aus Oaxaca. Wir sprachen mit ihrem Ehemann Omar Esparza über die Umstände des Angriffs, die Drohungen gegen ihn und die nächste Karawane, die am 7. Juni starten soll. Dies ist die längere Version eines Beitrags, der schon im onda-info 135 gelaufen ist. 

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Teatro Trono Deutschlandtour Sept.-Nov. 2009

Bis Ende November touren Teatro Trono aus Bolivien für drei Monaten durch Deutschland. Teatro Trono aus El Alto, der armen Zwillingsstadt von La Paz, gilt als eines der ambitioniertesten Theaterprojekte des Landes. In ihrer Kunst fusioniert das alte und neue Bolivien. Die Körperliche Entkolonialisierung, die Emanzipation der Körper von der ‚Kolonialen Haut’ steht im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzungen von Teatro Trono, die ihre Performances als Form der politische Statements sehen, mit denen sie den Cambio des Präsidenten Evo Morales unterstützen. Eingeladen wurde Teatro Trono von der Kinderkulturkarawane. Der Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. hat Teatro Trono im März in El Alto, Bolivien besucht.

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Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.
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