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Andere Stimmen

eine antirassistische Sendereihe für den Hörfunk

Ziel des Projektes ist es, die Akzeptanz von MigrantInnen in den neuen Bundesländern zu fördern.

Wir wollen Einblick in die Lebensrealitäten von Flüchtlingen und MigrantInnen in den neuen Bundesländern geben, indem wir sie selbst zu Wort kommen lassen. Dadurch soll bewirkt werden, dass die HörerInnen sich positiv mit ihren ausländischen Mitbürgern auseinandersetzen und Vorurteile abbauen. Insgesamt hoffen wir so, demokratischen Strukturen zu stärken und demokratisches Denken zu fördern. Auch wollen wir bisherige positive Entwicklungen in der Region dokumentieren.

Persönliche Schicksale, Lebensgeschichten, die Gefühle und alltäglichen Erlebnisse Einzelner können das Verständnis füreinander fördern. Die Anonymität, in der MigrantInnen und Flüchtlinge allzu oft in den Medien vorkommen, die sich z.B. in Asylbewerberstatistiken ausdrückt, wollen wir auflösen. Indem wir unterschiedlichen Gruppen von MigrantInnen und Flüchtlingen, die in der Bundesrepublik leben die Möglichkeit geben, ihre Situation darzustellen, möchten wir auch die Wahrnehmung für deren unterschiedliche Lebensrealitäten sensibilisieren. So stellt sich beispielsweise für Flüchtlinge, die in Massenunterkünften untergebracht sind, die bundesrepublikanische Realität anders dar als für MigrantInnen, die aufgrund eines attraktiven Stellenangebotes hierher kamen. Geschlecht, religiöse und kulturelle Hintergründe oder äußerliche Merkmale sind ebenfalls Faktoren, die das Lebensgefühl hierzulande stark beeinflussen können. Durch differenzierte Beiträge sollen die stereotypen Bilder der "Anderen" aufgelöst werden.

Dieses Projekt ist durch die Amadeu Antonio Stiftung und Civitas gefoerdert.

Das Flüchtlingsheim bei Mühlhausen

Das Flüchtlingsheim in Mühlhausen gilt als das Schlimmste in Thüringen. Es gibt keine unabhängige Beratungsstelle in der Nähe und nur selten bekommen die BewohnerInnen Besuch von Menschen, die sich für sie einsetzen und ihnen helfen mit der Situation besser zurecht zu kommen. Eine von ihnen ist Sabine Ritschel. Wir haben sie nach Mühlhausen begleitet.

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Einer von vielen: Dokumentation eines Überfalles auf den Vietnamesen Hoat.

Vietnamesen bilden die größte Gruppe von MigrantInnen in Thüringen. Viele von ihnen lebten schon in der DDR als Vertragsarbeiter. Der Rassismus gegen sie hat Kontinuität. Der Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Anlaufstelle für Betroffene von Rechtsextremismus und Rassismus (ABAT) entstanden und dokumentiert den Fall eines Vietnamesen, der von Skinheads zusammengeschlagen wurde.

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Portrait des Mathematikers und Sprachtalents Pierre Ambassa aus Kamerun.

Pierre Ambassa aus Kamerun spricht fließend Englisch, Französisch und Deutsch und weiß immer einen Rat – deshalb ist er eine wichtige Stütze für die BewohnerInnen des Flüchtlingsheimes in Meiningen, in dem er lebt. Er hilft gern – dann hat er wenigstens etwas zu tun und denkt nicht über die Vergangenheit nach.

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Jugendliche MigrantInnen und Nationalsozialismus

Mit dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald hat Thüringen eine der wichtigsten Gedenkstätten der BRD. Das Publikum der internationalen Jugendbegegnungsstätte besteht zum größten Teil aus Schulklassen – oft sind es multikulturelle Klassen. Wie geht die Jugendbegegnungsstätte Buchenwald auf Jugendliche unterschiedlicher Herkunft ein? Wir haben eine Schulklasse dort hin begleitet und SchülerInnen u.a. aus der Türkei, Kasachstan und Serbien befragt. Außerdem gibt es O-Töne von dem pädagogischen Leiter des Hauses. Ergänzt wird der Beitrag durch weitere pädagogische Konzepte aus der Gedenkstättenarbeit mit jugendlichen MigrantInnen. Beispielhaft ist hier das Haus der Wannseekonferenz in Berlin.

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The Voice – über die Selbstorganisation afrikanischer Flüchtlinge in Jena (und anderswo)

In dem Beitrag geht es um verschiedene politische Ziele und Kampagnen , die Schwierigkeiten der kontinuierlichen politischen Arbeit für Flüchtlinge, die permanente Überforderung - denn viele machen auch noch politische Arbeit mit Blick auf ihre Herkunftsländer - und die Bedeutung von kulturellen Veranstaltungen für die politische Praxis. O-Töne von The Voice und Xavier Naidoo als Mitglied der Brothers Keepers. Musik von den Brothers Keepers und Fela Kuti

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Meiningen - wie kontinuierliche antirassistische Arbeit das Klima in der

Rassistische Äußerungen sind in der Öffentlichkeit geächtet und seit einiger Zeit hat sich die rechte Szene hier zurückgezogen. Das war nicht immer so. Der Freundeskreis Asyl hat private Kontakte zwischen Flüchtlingen und Meiningern gefördert. Daraus sind Freundschaften entstanden. Nun ist ein multikulturelles Zentrum geplant. O-Töne von BewohnerInnen des Flüchtlingswohnheimes in Meiningen und von Mitgliedern des Freundeskreises Asyl.

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