Andere Stimmeneine antirassistische Sendereihe für den HörfunkZiel des Projektes ist es, die Akzeptanz von MigrantInnen in den neuen Bundesländern zu fördern. Wir wollen Einblick in die Lebensrealitäten von Flüchtlingen und MigrantInnen in den neuen Bundesländern geben, indem wir sie selbst zu Wort kommen lassen. Dadurch soll bewirkt werden, dass die HörerInnen sich positiv mit ihren ausländischen Mitbürgern auseinandersetzen und Vorurteile abbauen. Insgesamt hoffen wir so, demokratischen Strukturen zu stärken und demokratisches Denken zu fördern. Auch wollen wir bisherige positive Entwicklungen in der Region dokumentieren. Persönliche Schicksale, Lebensgeschichten, die Gefühle und alltäglichen Erlebnisse Einzelner können das Verständnis füreinander fördern. Die Anonymität, in der MigrantInnen und Flüchtlinge allzu oft in den Medien vorkommen, die sich z.B. in Asylbewerberstatistiken ausdrückt, wollen wir auflösen. Indem wir unterschiedlichen Gruppen von MigrantInnen und Flüchtlingen, die in der Bundesrepublik leben die Möglichkeit geben, ihre Situation darzustellen, möchten wir auch die Wahrnehmung für deren unterschiedliche Lebensrealitäten sensibilisieren. So stellt sich beispielsweise für Flüchtlinge, die in Massenunterkünften untergebracht sind, die bundesrepublikanische Realität anders dar als für MigrantInnen, die aufgrund eines attraktiven Stellenangebotes hierher kamen. Geschlecht, religiöse und kulturelle Hintergründe oder äußerliche Merkmale sind ebenfalls Faktoren, die das Lebensgefühl hierzulande stark beeinflussen können. Durch differenzierte Beiträge sollen die stereotypen Bilder der "Anderen" aufgelöst werden. Dieses Projekt ist durch die Amadeu Antonio Stiftung und Civitas gefoerdert.
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