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Archiv für 11 / 2009

Ein peruanischer Priester im Kampf gegen die größte Goldmine Lateinamerikas

Seit 1994 fördert das US-amerikanische Unternehmen Newmont Mining Corporation in der Region Cajamarca im Nordwesten Perus Gold. Für das Unternehmen und seine Aktionär_innen bringt die größte Tagebau-Goldmine Lateinamerikas saftige Gewinne, für die Bewohner_innen Cajamarcas nur Zerstörung: Das Wasser, das die Menschen als Trinkwasser und für ihre Felder nutzen, ist verseucht, Tiere verenden, immer mehr Menschen leiden in der Region an Krankheiten. An der Seite der Bevölkerung, der Bauern, die sich gegen die Mine wehren, steht der Priester Marco Arana. In der Region aufgewachsen, ist der Befreiungstheologe mit seinem Widerstand gegen die Goldmine in ganz Peru bekannt geworden. Jetzt nimmt er auch den Kampf um das peruanische Präsidentenamt auf. Hätte er Erfolg, könnte ein anderes Peru entstehen.

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Ressource Wasser: Mexiko-Stadt steht auf dem Schlauch

Dass Mexiko-Stadt ursprünglich geradezu im Wasser schwamm, dürfte vielen bekannt sein. Doch die von den Azteken auf künstlichen Inseln errichtete Metropole im Talkessel des Valle de México sitzt ein paar Hundert Jahre später so langsam auf dem Trockenen. Schuld daran ist nicht zuletzt der enorme Wasserverbrauch der 20 Millionen-Stadt. Wie also mit der knappen Ressource Wasser umgehen? Woher sprudeln die täglich verbrauchten Wassermassen überhaupt? Hilft es wirklich, die Menschen über eine Verteuerung des Trinkwassers zu sparsamerem Verbrauch zu zwingen? Fragen über Fragen, die nicht nur für die mexikanische Hauptstadt, sondern für viele Städte Lateinamerikas aktuell sind.

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Die Erdölindustrie in Kolumbien

In der kolumbianischen Region Arauca wurde in den 80er Jahren das größte Ölvorkommen der Geschichte Kolumbiens entdeckt. Erstaunlicherweise bedauern die Einwohner_innen der Gegend diese Tatsache. In ihren Berichten rund um die Folgen dieses Fundes ist nicht von Wachstum und Entwicklung die Rede. Sie erzählen vielmehr von einem Ökozid, von einem Ethnozid, von Vertreibungen und der Intensivierung des bewaffneten Konfliktes in der Gegend.

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Bolivien: das neue Saudi Arabien?

Die Autos der Zukunft sind wiederaufladbar und laufen mit Akkus aus Lithium. Aus diesem Grund macht sich die gesamte Automobilindustrie auf die Jagd nach diesem Metall. Die Hälfte der Lithium-Reserven befinden sich in Bolivien, unterhalb des Salzsees Salar de Uyuni. Präsident Evo Morales setzt sich indessen für die Verstaatlichung der Reserven ein. Lithium als Verhandlungsmasse? Oder lieber ausbeuten? Verkaufen? Was ist die Strategie der Regierung Morales?

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Radioforum zum Sinn und Unsinn des Klimagipfels

Die Folgen des Klimawandels sind schon längst zu spüren: Dürren und Überschwemmungen, das Abschmelzen der Gletscher, der Anstieg des Meeresspiegels, extreme klimatische Bedingungen, immer häufigere Naturkatastrophen, tausende Vertriebene.

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Der ewige Kampf um die Ressource Boden

Der Boden ist seit Anbeginn der Zivilisation neben Wasser die wichtigste Ressource der Menschheit gewesen und ist dies in weiten Teilen der Welt auch heute noch: vor allem für die Land-und Forstwirtschaftliche Produktion von Lebensmitteln, Futtermitteln, Holz und nachwachsenden Brennstoffen. Aber wem gehört die Ressource Boden? Warum ist Land so ungerecht verteilt? Und wie kann mensch das ändern?

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Wem gehören und wem nützen Lateinamerikas Bodenschätze?

Bodenschätze, Schätze unter der Erde: Nicht ein Schatz, den irgendjemand mal vergraben hat, mit Golddublonen und Juwelen drin – dafür aber noch viel mehr Wert. Keine lustigen Schatzsucher_innen, die mit Metalldetektoren durch die Landschaft streifen, sondern aufwändige Unterfangen, die grosse Firmen und Institute beschäftigen. Aber: Wem gehören die Bödenschätze? Warum sind die Menschen in Ländern mit vielen Bodenschätzen oft so arm? Und was kann man dagegen tun?

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Jingle Radioforum deutsch

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onda-info 222

Willkommen zum onda-info 222!!! Heute erwartet euch ein abwechslungsreiches Costa Rica Spezial...

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Größenwahn auf südamerikanisch - die Infrastrukturinitiative zur regionalen Integration Südamerikas (IIRSA)

Im Jahr 2000 hoben die Staatschefs der 12 südamerikanischen Länder die Infrastrukturinitiative zur regionalen Integration Südamerikas, kurz IIRSA, aus der Taufe. IIRSA ist ein gigantisches Infrastruktur- und Entwicklungsvorhaben: Der südamerikanische Kontinent soll erschlossen, Grenzen und Barrieren zum schnelleren Warentransport und Rohstoffabtransport überwunden werden.

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Die Sojakette: Von Monokulturen und Schweinemastanlagen

Wie die Produktion von Fleisch entfernteste Gegenden der Erde miteinander verbindet, wird anhand der Sojakette deutlich. Die Bewohner_innen der Gemeinden, in denen die industrielle Landwirtschaft mit aller Gewalt betrieben wird, haben dabei das Nachsehen: Sei das nun in Paraguay oder in Deutschland.

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Ecuador - das Öl bleibt im Boden

Ein eigenwilliger Vorschlag aus Ecuador könnte beim Klimagipfel in Kopenhagen für frischen Wind sorgen.

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Der Gran Chaco - Billigland und abgebrannt

Im Herzen Südamerikas befindet sich ein riesiges Waldgebiet: der Gran Chaco. Bewohnt wird er von wenigen Menschen, aber immer mehr wollen ihren Profit aus den dortigen Ressourcen ziehen. Ohne Sinn und Verstand werden Waldressourcen vernichtet. Und die Konflikte zwischen Indigenen, Campesin@s und Großgrundbesitzer_innen um Land und Rohstoffe verstärken sich dabei mehr und mehr.

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Gold und Totschlag in El Salvador

Seit Jahren kämpfen Umweltschutzgruppen im Norden El Salvadors gegen die Pläne des Bergbauunternehmens Pacific Rim, dort mit Hilfe von hochgiftigem Zyanid Gold abzubauen. Das Unternehmen verteilte Geschenke, versprach Arbeitsplätze und "überzeugte" Politiker. Aber nachdem der Widerstand gegen die geplante Mine immer größer wurde und die Probebohrungen gestoppt werden mussten, kam es zu einer regelrechten Serie von Todesdrohungen.

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onda-info 221

Expo Kolumbien in Berlin / Erdöl und Naturschutz in Ecuador / Von Monsanto-verseuchte Steppen in Paraguay bis zum Schnitzel in Deutschland

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