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Archiv für 12 / 2005

Colonia Dignidad -die Stunde des Pastors

Die deutsche Colonia Dignidad in Chile macht seit Jahren negative Presse, vor allen Dingen seitdem es der chilenischen Justiz endlich gelungen ist, ihren Chef Paul Schäfer dingfest zu machen. Der Beitrag beleuchtet die dramatische Menschenrechtssituation der Kolonie aus der Perspektive des Exbischofs Carlos Camus.

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Eva Ayllon -eine afroperunaische Legende?

In ihrer Heimat ist sie ein Star und auch in Deutschland konnte die Eva Ayllon mit ihren Konzerten im November 2005 punkten. Seit rund dreißig Jahren verzaubert sie ihre Fans mit der perkussionslastigen und schwungvollen Musik der Nachkommen schwarzer Sklaven in Peru.

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ondainfo 122

Um Leib und Seele bemühen sich dieser Tage, wie alle Jahre wieder, die unterschiedlichsten Spezialisten. Ob Konsumtempel oder Gotteshäuser - allen liegt vor allem unser persönliches Wohl am Herzen. Dass unser Wohl in erster Linie auch immer das Wohl von anderen ist, liegt auf der Hand. Herzlich willkommen zum aktuellen Onda-Info 122. Wie penetrant manche furchtlosen Seelenfänger bei ihrer Jagd auf zu bekehrende, unschuldige Schäfchen sind, zeigt der Undercover-Bericht unserer Korrespondenten aus Mexiko, die keine Gefahr gescheut haben, um über die obskure Sekte "Pare de Sufrir" zu berichten. Dieses Schmankerl könnt ihr am Schluss der Sendung genießen. Zuvor gibt es einen Hintergrundbericht über die Wahlen in Bolivien am vergangenen Sonntag, wo mit allergrößter Wahrscheinlichkeit Evo Morales der erste indigene Präsident des Landes sein wird. Nachrichten gibt es auch, diesmal aus Uruguay und Venezuela. Viel Spaß beim Hören, nicht zu viele besinnliche Stunden und vor allem einen guten Rutsch, wünscht Euch das Onda Team.

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MOCASE eine Bauernbewegung in Argentinien

Internationale Agrarmultis setzen auf Monokultur und Großerträge; Kleinbauern und Landgenossenschaften auf Nachhaltigkeit, Vielfalt und Ernährungssouveranität. Dieser Widerspruch löst sich meistens zu Ungunsten der Kleinbauern und Genossenschaften, die von ihrem Land verdrängt werden. Auch in Lateinamerika. Anders in der argentinischen Provinz Santiago del Estero. Hier weigern sie sich ihr Land preiszugeben und auszuwandern. Ihre Arbeit begründet ihr Recht auf Land. Sie organisieren sich, und sie kämpfen: ein Beitrag über MOCASE, eine Bauernbewegung in Argentinien.

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ondainfo 121

Wahlen erzeugen außer der Gewissheit, dass es einen Sieger und viele Verlierer gibt, selten noch Spannung oder Neugierde. Doch was soll man davon halten, dass zu den jüngsten Parlamentswahlen in Venezuela kaum jemand hinging und dass die Opposition es kurz zuvor sogar vorgezogen hatte, sich den Wählern völlig zu entziehen? Und wie kommt es, dass in der traditionell von Männern dominierten Politik Chiles zum ersten Mal eine Frau Staatspräsidentin werden könnte?

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Frauenmorde in Guatemala

Jeden Tag werden es mehr. Beinahe 600 Frauen sind in diesem Jahr bereits in Guatemala umgebracht worden, doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Die Opfer: Hausfrauen, Arbeiterinnen, Prostituierte, Studentinnen, Mitglieder von Jugendbanden... Häufig werden die Frauen vor ihrem Tod vergewaltigt und verstümmelt, in vielen Fällen legen die Mörder Teile der Leichen an verschiedenen Orten ab.

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Pia Matta, Vizepräsidentin von AMARC-Lateinamerika

Pia Matta ist die Vizepräsidentin von AMARC-Lateinamerika. Sie berichtet auf einer Veranstaltung wie die Nachrichtenagentur Púlsar von AMARC-Lateinamerika funktioniert. Die Veranstaltung ist war im November 2005. Das Audio hat keine Anmoderation. Viel Spaß beim Hören.

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Telesur und die lateinamerikanische Identität

In einem Interview fragen wir Edgardo Lander, Sozialwissenschaftler von der Zentralen Universität Caracas, Venezuela über die Bedeutung von Telesur, die Rolle der Basisradiostationen während des Putsches und die venezolanische Medienlandschaft

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