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Archiv für 6 / 2005

Eine Stunde Freies Radio im indigenen Hochland Guatemalas: Der CERIGUA-Journalist Alfonso Guárquez

Die guatemalekische alternative Nachrichtenagentur CERIGUA gründete sich vor gut 20 Jahren im nicaraguanischen Exil, während der blutigen Militärdiktatur des Generals und Völkermörders Rios Montt. Seit dem Friedensschluss 1996 wieder in Guatemala, setzt sich CERIGUA heute für eine demokratische Informationsgesellschaft ein, in der die Medien nicht mehr nur von der Hauptstadt aus und nicht fast ausschließlich von reichen Unternehmern dominiert werden. Nicht mehr fast exklusiv von Weißen und Ladinos und nicht mehr vorwiegend auf Spanisch. In Sololá sendet Alfonso Guárquez eine Stunde pro Woche in Kachiquel und Spanisch - in einem ansonsten christlichen Radio..

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Jahrestag des Massakers an der Puente Puyerredón

Die sozialen Bewegungen in Argentinien, insbesondere die organisierten Arbeitslosen „Piqueteros“, gelten als Hauptakteure der Proteste in dem Land nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch im Dezember 2001. Dabei ging die damalige Regierung unter Präsident Eduardo Duhalde nur zu Beginn ihrer Amtszeit zurückhaltend vor. Symbolisch für ihr repressives Handeln gegenüber der politischen Kritik breiter Teile der Bevölkerung steht das Massaker auf der von Piqueteros besetzten Brücke Pueyrredón im Juni 2002. Zwei Aktivisten - Dario Santillán und Maximilian Kosteki – wurden bei dem Polizeieinsatz gezielt erschossen, weitere 90 verletzt. Die beiden Opfer sind seitdem Symbol für ein gerechteres Argentinien und die Maßnahmen der staatlichen Unterdrückung. Am 26. Juni jährte sich ihre Ermordung zum dritten Mal.

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ondainfo 109

Wir schreiben heuer die Nummer 109. In Bolivien brennt immernoch die Luft. Zwar hat sich die Lage etwas entspannt, nachdem Präsident Mesa sein Zepter abgab; solange die Frage der Verstaatlichung der bolivianischen Erdgasressourcen aber nicht gelöst ist, werden auch die Spannungen anhalten. Wir berichten über die aktuellen politischen Turbulenzen in dem Andenland. In einem weiteren Beitrag sprechen wir mit der Band no te va a gustar, die während ihres ersten Europatrips auch im Berliner KATO gastierten. Schliesslich werden wir uns noch mit dem Widerruf des Schlusspunktgesetzes in Argntinien durch den Obersten Gerichtshof beschäftigen.

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ondainfo 108

Liebe Hörerinnen und Hörer. Das Ondainfo 108 beginnt mit einer traurigen Nachricht. Die Yorckstraße 59, Hausprojekt und ehemaliges Büro von Radio Onda wurde am Montag den 6. Juni geräumt. Diese Tatsache ist uns einen Beitrag wert, auch wenn Berlin Kreuzberg – leider oder zum Glück – nicht in Lateinamerika liegt. Außerdem knüpfen wir uns den Bolivianer Carlos Mesa vor, der einst Präsident des Landes, nun offentsichtlich den sozialen Protesten in seinem Land nicht mehr Stand halten konnte. Anschließend setzen wir uns mit der alles anderen als offenen Grenze zwischen Mexiko und den USA auseinander. Doch zunächst die Meldungen. Diesmal aus Brasilien, Fort Lauderdale in Florida und Kolumbien. Viel Spaß beim Hören und hasta la victoria siempre.

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Yorckstr. 59 geräumt!

Anmoderation

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